Warum einen Weissen Schweizer Schäferhund? | Rassenportrait

Donnerstag, September 24, 2015

„Ein weißer schweizer Schäferhund? Was, das gibt es?“ „Nein, eigentlich ist es ein normaler nur zu oft gewaschen.“ „Oh, was ist das denn für eine Rasse? Die sieht man aber selten!" „Eigentlich nicht - inzwischen werden sie zu einer Moderasse und sind inzwischen ja wirklich überall zu sehen.. sogar schon auf Futterpackungen...“ „Guck mal, ein Eisbär!!" „Da hatten viele in ihrer Schulzeit nicht aufgepasst, wie ein Eisbär aussieht... Abby ist jedenfalls keiner!“

Dies ist ein kleiner Auszug aus der Top 5 der typischen Fragen zu einem weißen Schäferhund und den Antworten von Diana, die sie vor kurzem auf ihrem Blog veröffentlicht hat. Aber was steckt tatsächlich hinter diesen elegant und fast schon exotisch aussehenden Hunden? Welche Eigenschaften die Rasse hat und warum hat sich Diana für einen weißen Schäferhund entschieden hat beschreibt sie ihrem Rasseportrait über Abby. Viel Spaß beim Lesen!


Abby und Diana

Warum ein Weißer Schweizer Schäferhund?

Ein Gastbeitrag von Diana von Hundekind Abby

Jetzt ist unsere Abby schon bald 3 Jahre alt. Das sind 3 Jahre, die wie im Fluge vergingen. Dennoch weiß ich noch ganz genau, wieso wir uns damals für einen Weißen Schweizer Schäferhund entschieden haben.



© Diana von Hundekind Abby

Ich wollte einen Hund seit dem ich denken konnte. Nach jedem Auslandsabenteuer habe ich mir geschworen: Dieses Mal ist es soweit, du holst dir deinen Hund! Aber irgendwie lockte doch immer das nächste Abenteuer, aber dennoch habe ich meinen Wunsch nach einem eigenen Hund nie aufgegeben und auch in Amerika in diversen Foren und Facebookgruppen still mitgelesen. Bis dato stand noch der Plan, dass ich einen Hund aus dem Tierschutz nehmen möchte und es einfach „klick“ machen sollte. Und dann kam es zu jenem schicksalshaften Tag. In einer der Foren oder Gruppen habe ich es gesehen: Das wohl schönste Tier, das auf dieser Welt rumläuft. Ein Foto einer Weißen Schweizer Schäferhündin.


© Diana von Hundekind Abby


In dem Moment war es um mich geschehen, so einen wunderschönen Hund hatte ich noch nie gesehen. Recht schnell bin ich aber wieder in die Realität zurückgekehrt. Einen Hund schafft man sich ja nicht wegen des Aussehens an, sondern weil der Charakter zu einem passt. Also ging das googeln los, welche Charaktereigenschaften den Weißen so nachgesagt werden. Schon nach kurzer Zeit wurde meine Begeisterung diesen Tieren gegenüber noch größer. Laut Charakterbeschreibung sind diese Hunde „freundlich, anhänglich, leicht zu führen, ein Familienhund und zutraulich“ – zumindest bei „seinen Leuten“. Fremden gegenüber sollen sie erst einmal reserviert sein. Zudem sagt man ihnen keinen ausgeprägten Jagdtrieb nach.


All diese Charaktereigenschaften waren es, die ich bei einem Hund suchte, so aber noch nie gefunden hatte. Da ich schon jahrelang Kleintiere hatte war es mir wichtig, keinen Jagdhund ins Haus zu holen, um beiden Seiten unnötigen Streß zu ersparen. Dass einzelne Individuen dennoch Jagdtrieb entwickeln können, war mir bewusst.


© Diana von Hundekind Abby


Nach meinem letzten Auslandsaufenthalt habe ich mich dann für meinen Mann entschieden und schnell haben wir die Entscheidung getroffen, meinen größten Traum endlich wahr zu machen und begaben uns auf die Hundesuche. Glücklicherweise hatte unsere Züchterin zu der Zeit gerade einen Wurf bekommen und so konnte ein paar Wochen später unsere Abby einziehen.


© Diana von Hundekind Abby


Aber stimmen die Charaktereigenschaften? Freundlich, zutraulich und kinderlieb ist sie. Genauso haben wir das absolute Glück, dass sie keinen Jagdtrieb hat. Allerdings würde ich nicht sagen, dass sie leicht zu führen ist. Das soll nicht heißen, dass sie kompliziert ist. Im Gegenteil: sie ist so intelligent, dass sie jeden Fehler, den wir machen, sofort bemerkt und ausnutzt. Da wir davon momentan noch sehr viele machen, haben wir es da nicht so leicht. Dennoch ist sie mit viel Konsequent ein absoluter Traumhund.


© Diana von Hundekind Abby


Für alle die Interesse an dieser Rasse haben: bitte vergesst nicht, dass es sich hierbei um einen Schäferhund handelt. Das ist eine große Rasse, die man halten können muss und vor allem braucht die Rasse Erziehung. Wenn man anständig mit seinem Hund arbeitet, hat man aber einen gelehrigen, motivierten Hund, mit dem man auch sehr gut Hundesport machen kann.

Für uns ist Abby unser absoluter Traum und sie ist uns ein ganz toller Anfängerhund, Lehrer und beste Freundin. Kurz gesagt: wir bereuen nicht, dass wir sie haben.

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Text und Fotos:  Diana vom Hundeblog "Hundekind Abby"

Linktipp:
Mehr über Abby erfahrt ihr auf ihrem Hundeblog "Hundekind Abby" und auf ihrer Facebookseite. Ein Schwerpunkt auf dem Blog sind u.a. Erziehungsthemen, DIY´s und Wettbewerbe bei denen es tolle Kunstücke zu erlernen gibt. Ein Besuch lohnt sich - versprochen!

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 Liebe Diana, 
vielen Dank für dein tolles Rasseportrait über Abby. Ich mag deinen Blog sehr und ich finde der Name "Hundekind Abby" ist perfekt gewählt. Man spürt beim Lesen, dass Abby ein geliebtes und wichtiges Familienmitglied ist. Ich freue mich auf viele weitere Beiträge von euch!
Liebe Grüße
Sali

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Blogtipp:
Weitere Rasseportraits die auf meinem Blog erschienen sind:

Australian Shepherd? von Lizzy Häußler
Beagle? von Victoria Kettwig
Britischen Collie? von Bettina Mertens
Cavalier King Charles Spaniel? von Christina, Caspers Frauchen
Chinese Crested Powderpuff? von Ann-Kathrin R.
Cocker Spaniel? von Tatjana Bühn
Dalmatiner? von Ricarda, Lilly´s Frauchen
English Setter? von Francis Latta
Foxterrier? von Britta Lutz
Französische Bulldogge? von Yvonne Schwed
Greyhound? von Susanne Illich
Jack Russel Terrier? von Jérôme Krause
Labradoodle von Katja Ingenhoven
Labrador Retriever von Erika Zwicker
Lakeland Terrier?
von Silke Hanschke
Mischling aus Dogge und?! von Maximilian Pisacane
Mops - von Rebecca Kolchmeier
Podengo? von Severine Martens
Shetland Sheepdog (Sheltie) - von Andrea Hertl 
Tschechoslowakischer Wolfshund? von Ramona Zanini
Whippet? von Susanne Illich
Zwergpinscher? von Tatjana Bühn

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7 Kommentare

  1. Ein sehr gelungenes Rasseportrait :)
    Der weisse schweizer Schäferhund ist demnach wirklich ein toller Hund, mit klassen Charaktereigenschaften.

    --> Ich brauche lieber den Adrenalin-Kick bei Spaziergängen und stehe eben auf kleine Jagdschweine ;).
    LG, Carola mit Deco + Pippa

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    1. Den Adrenalin-Kick bei Spaziergängen kenne ich - Bungee Jumping ist ein Scheiß' dagegen ;o)

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  2. Tolles Porträt, die Rasse kannte ich noch nicht!
    Liebe Grüße,
    Salanda

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  3. Sehr schönes Portrait.In meiner Nachbarschaft lebt auch einer weisser Schäferhund
    Lara ist ein freundliches Tier und sehr gelehrig , manchmal lt .Herrchen etwas eigensinnig .Ich freue mich immer,wenn ich sie sehe und ein Leckerchen fällt immer ab.
    Weiterhin eine schöne Zeit für euch!!

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  4. Ganz toller Beitrag! Habe selbst ein weissen Schäferhund :-)
    Ich kenne die Kommentare wie: Oh ein Eisbär, ein weißer Wolf oder von den kleinen Kindern : Schaut mal ein Eisbärhund :-D
    Würde meinen Eisbären für nichts in der Welt eintauschen kann es total nachvollziehen dass du Abby nicht eintauschen willst :-)

    Liebste Grüße
    Lisa & Finn

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  5. Seit ich Abby kenne, habe auch ich ein besonderes Auge auf die weissen Schäfferhunde geworfen. Schöner Bericht.
    Gruss Ayka mit der Komlementärfarbe

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  6. Ein absolut tolles Portrait. Wir sind wirklich total begeistert. Und wir wissen nun, dass dieser einzigartige Schäferhund wohl doch nur zu oft gewaschen wurde ;-) Danke für den super Beitrag.

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